• 🚬 Willkommen! 🌿 Schön, dass du hier bist! Melde dich an oder registriere dich, um Teil unserer „✌️ COLLYLAND❤️“ Community zu werden .
 

Neuigkeiten:

Forum online – schreibt, teilt, erinnert euch!

Hauptmenü

Neueste Beiträge

#21
Biografie & Lebensweg / Alte Biographie von Colly 2001...
Letzter Beitrag von Rodebert - 03:30 - 29.03.26
Es gab wohl eine alte Webseite von Colly, über die er den aktuellen Stand seines damaligen Gerichtsprozesses mitteilte. Dort gab es auch einen Bereich zu seiner Person, und dieses stand darin.

 


Persönlicher Bericht

Ich möchte hier keinen Lebenslauf im üblichen Sinne angeben, sondern versuchen, Euch die Geschichte meiner "Erlebnisse" mit diesem System zu schildern. Dazu gehört sicher erst mal die Sache, wie "es" anfing.

Anfänge

Ich habe meine ersten Erfahrungen mit Drogen aller Art im Alter von 14 mit Zigaretten gemacht. Ich habe gekotzt und gehustet und doch "tapfer" weitergemacht. Aber mit 16 hatte ich schon das erste Mal genug von dem Dreck und habe es wieder aufgegeben, meine Umwelt mit Selbstzerstörung zu beeindrucken. Alkohol war zu der Zeit völlig uninteressant für mich.

Als ich 18 war und bei einem Freund dann das erste Mal Gras zu sehen bekam, wusste ich nichts darüber, außer dass "alle Haschdealer gemeine, rücksichtslose und geldgierige Verbrecher sind, die alle in den Knast gehören".

Der Umgang meines Freundes damit hat mich jedoch nach einiger Zeit davon überzeugt, dass da etwas nicht stimmen kann. Er hat weder versucht, mich zu "verführen", noch mich in irgendeiner Weise bedrängt.

Ich habe eines Tages meiner Neugier nachgegeben und ihn dazu überredet, mich auch einmal versuchen zu lassen. Nach anfänglichem Sträuben ließ er mich dann ein paar Mal an seinem selbstgedrehten Specksteinpfeifchen ziehen.

Ich hatte ausgesprochenes Vergnügen an meinem ersten Rausch und habe gelacht und mich mit weichen Knien über alles königlich amüsiert.

Veränderung des Lebens

Mein Leben war seitdem um einen Aspekt bereichert, der damals allerdings noch als völlig untragbar galt. So waren wir mit einem Schlag Outlaws.

Da keiner von uns den ganzen Unsinn, der über Cannabis erzählt wurde, je erlebt oder gehört hatte, haben wir uns auch um dieses Verbot nicht gekümmert.

Jede/r weiß aus eigener Erfahrung, wie es weitergeht. Rauchen und "Weitergabe", wie das BTMG das so nennt, sind untrennbar.

Da ich seither nicht von meiner Gewohnheit gelassen habe, zieht sich meine "kriminelle Karriere" durch mein gesamtes weiteres Leben, obwohl ich bislang keinem Menschen etwas zuleide getan habe.

Selbstfindung

Mein Weg zur Selbstfindung war begleitet von einem mehrjährigen Intermezzo mit Selbstversuchen und führte mich nach vielen Jahren zu der Einsicht, dass mein Leben schön ist und ich einen guten Grund habe, es zu genießen.

Nach und nach hatte ich Alkohol und Tabak satt und habe beides nicht mehr konsumiert.

Vielleicht ist es das, was die Menschen an uns Kiffern so beängstigt: Menschen, die glücklich sind, brauchen keinen Alkohol, keinen Tabak und sind schwer zu kontrollieren.

Konflikte mit der Justiz

Nach meiner ersten Erfahrung mit der Justiz vor 20 Jahren hatte ich zunächst Ruhe. Später geriet ich erneut in Konflikt mit den Behörden und wurde zu 3 Jahren und 6 Monaten Haft verurteilt.

Bis heute kämpfe ich juristisch dagegen an. Meine Religionsfreiheit wurde dabei aus meiner Sicht ignoriert.

Auch weitere juristische Schritte verliefen ohne Erfolg. Selbst das Bundesverfassungsgericht lehnte eine Prüfung ab.

Haft und Erfahrungen

Während meiner Haft habe ich mich intensiv mit dem Thema Hanf und Grundrechten beschäftigt. Dabei kam ich zu der Überzeugung, dass meine Verurteilung verfassungswidrig ist.

Gesundheitliche Probleme, insbesondere Asthma und Migräne, wurden aus meiner Sicht nicht angemessen behandelt.

Aktuelle Situation

Ich wurde erneut verhaftet und in Untersuchungshaft genommen. Nach meiner Entlassung unter Auflagen darf ich derzeit kein Cannabis verkaufen.

Ich bemühe mich weiterhin um eine rechtliche Klärung und die Rückgabe meines Eigentums.

Kritik und Schlussgedanken

Ich sehe mich durch staatliche Maßnahmen ungerecht behandelt, da ich niemandem geschadet habe.

Ich ziehe Parallelen zwischen der heutigen Situation und historischen Fehlentwicklungen, bei denen Menschen aufgrund unbegründeter Annahmen verfolgt wurden.

Viele wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen aus meiner Sicht, dass die Gefahren von Cannabis übertrieben dargestellt werden.

Wie lange noch?
#22
Forum-Regeln & Ankündigungen / Das CollyLand Forum
Letzter Beitrag von Rodebert - 22:00 - 26.03.26
Yo Leute,

zum Gedenken an unseren geliebten Dr. Colly hab ich hier mal 'n Forum am Start gemacht, damit der Gute nicht in Vergessenheit gerät. Hier geht's natürlich um alles rund um Dr. Colly und seine legendären Vorlieben – ihr wisst schon... das gute alte Cannabis 🌿

Also haut rein, teilt eure Stories, Erinnerungen und alles, was dazu passt.

Rest in Peace, Legende 🙏